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Privatschulen - Hintergrund

Neben den öffentlichen Schulen, das sind alle Schulen die in der Trägerschaft des Staates sind, gibt es ein steigende Anzahl von Privatschulen in Deutschland. Privatschulen können von natürlichen sowie von juristischen Personen des privaten und des öffentlichen Rechts errichtet und betrieben werden. Dies trifft daher auch auf alle Schulen mit dem Bund als öffentlicher Träger zu. Gleiches gilt in der Regel auch für Schulen, die von Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie zum Beispiel den Kirchen, getragen werden.

Ersatzschulen und Ergänzungsschulen

Wenn hier von Privatschulen die Rede ist, dann sind das ausschließlich sogenannte Ersatzschulen d.h. alle Schulen, die einen zu den öffentlichen Schulen adäquaten bzw. gleichen Schulabschluß, Realschulabschluß usw.) anbieten und damit auch die Schulpflicht erfüllen. Diese Schulen müssen staatlich anerkannt werden, werden zu einem Großteil staatlich finanziert und stehen ebenso unter staatlicher Aufsicht. Daneben existieren noch sogenante Ergänzungsschulen. Dies sind alle Schulen in freier nicht staatlicher Trägerschaft, die keine Ersatzschulen sind und in der Regel berufsbildenede Schulen darstellen. Im berufsbildenden Bereich gibt es unter anderem Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachoberschulen, Fachgymnasien, Berufsoberschulen, Fachschulen oder Fachakademien in freier Trägerschaft. Daneben gibt es freie Unterrichtseinrichtungen, die nicht den gesetzlich festgelegten Schulbegriff erfüllen. Dazu gehören beispielsweise Sprachschulen, Weiterbildungs-Institute oder Nachhilfeeinrichtungen.

Entwicklung des Privatschulbereichs

Gerade in den letzten Jahren ist das Interesse an Privatschulen zunehmend gestiegen. Der Privatschulbereich hat eine bedeutende Rolle in der deutschen Schullandschaft eingenommen. Häufig sind die Gründe dafür in subjektiv empfundenen Strukturmängel der öffentlichen Schulen zu suchen.

Im Schuljahr 2006/07 gab es laut Statistischem Bundesamt  4 711 allgemeinbildende und berufliche Privatschulen in Deutschland, das sind 45,8 % mehr als im Schuljahr 1992/93. Während im früheren Bundesgebiet ein Zuwachs um 16,4 % zu verzeichnen war, hat sich die Zahl der Privatschulen in den neuen Ländern fast verfünftfacht. Das dürfte teilweise darauf zurückzuführen sein, dass im Osten vor der Vereinigung Deutschlands nur sehr wenige private Schulen bestanden haben. Andererseits ist in den neuen Ländern ein anhaltender Zuwachs privater Schulen im gesamten betrachteten Zeitraum zu beobachten. Die Anzahl der Privatschulen erhöhte sich sogar dann noch weiter, als die Gesamtzahl aller Schulen aufgrund der drastisch gesunkenen Geburtenzahlen in den 90er Jahren verringert wurde. So sank vom Jahr 2000 bis 2006 die Zahl der Schulen im Osten um 24,8 % die Anzahl der Privatschulen stieg jedoch in demselben Zeitraum um 49,8 %.

2 867 der insgesamt über 4.700 privaten Schulen zählen zu den allgemeinbildenden Schulen d.h. den Ersatzschulen und die restlichen etwa 1.900 zu den Ergänzungsschulen. Von den rd. 12,1 Mill. Schülerinnen und Schülern in Deutschland im Jahr 2006 besuchte rd. jeder 14. eine Privatschule (rd. 892 Tsd.). In den einzelnen Ländern gab es deutliche Unterschiede bei den Anteilen der Privatschüler, die Spanne reicht von 3,3 % in Schleswig-Holstein bis zu 12,1 % in Sachsen. Obwohl die Zahl der Privatschulen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, liegt Deutschland damit immer noch weit hinter den meisten europäischen Nachbarländern zurück. In Dänemark z. B. besuchten nach Angaben der Europäischen Union im Schuljahr 2001/02 bereits 11,1 Prozent der Schüler eine allgemein bildende Privatschule in freier Trägerschaft, in Frankreich 21 Prozent und in den Niederlanden sogar 76,3 Prozent.

Rund 80 Prozent der deutschen Privatschulen werden von der evangelischen und katholischen Kirche getragen. Etwa die Hälfte aller Privatschüler an allgemeinbildenden Schulen besucht eine katholische Einrichtung. An zweiter Stelle stehen mit 76.500 Schülern die evangelischen Schulen, gefolgt von den Waldorfschulen. Der Rest verteilt sich auf Montessorischulen, Internationale Schulen und Freie Alternativschulen.

Hintergründe

Der Staat hat kein Monopol in Bildungs- und Erziehungsfragen und daher auch kein Schulmonopol. Das Privatschulwesen existierte schon bevor der Staat erste Schritte in Richtung Aufbau eines öffentlichen Schulwesens unternommen hat. Unser Grundgesetz sieht daher neben staatlichen Schulen entsprechende Schulen in freier Trägerschaft vor. Artikel 7, Absatz 4 unseres Grundgesetzes sagt: „Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet. Private Schulen als Ersatz für öffentliche Schulen bedürfen der Genehmigung des Staates und unterstehen den Landesgesetzen. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die privaten Schulen in ihren Lehrzielen und Einrichtungen sowie in der wissenschaftlichen Ausbildung ihrer Lehrkräfte nicht hinter den öffentlichen Schulen zurückstehen und eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert wird. Die Genehmigung ist zu versagen, wenn die wirtschaftliche und rechtliche Stellung der Lehrkräfte nicht genügend gesichert ist.“

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